13. Juni - Fr
Beginn: 20:30
Dauer: ca. 80 Minuten, keine Pause

Lesung: WOLFGANG HÜBSCH

Wolfgang Hübsch liest Kishon: “Die beste Ehefrau von allen” – ein satirisches Geständnis

Ephraim Kishon ist ein begnadeter Geschichtenerzähler und Wolfgang Hübsch ist ein begnadeter Schauspieler, der es nicht nur versteht, sich in schillernde, kauzige Figuren hineinzuversetzen, sondern auch in jenen, der diese Figuren erfand.
Wenn eine Bonboniere jahrelang die Runde macht, wenn ein scheußliches Riesengemälde zerschnitten wird, wenn ein Mann namens Kishon auf die Geburt seines ersten Kindes wartet, dann ist das einfach hinreißend erdacht. Hübsch serviert Kishons Humor brillant. “Die beste Ehefrau von allen” nennt sich der Leseabend, den Hübsch jetzt präsentiert.
Man verbringt eine vergnügliche Zeit, man lacht und lacht und manchmal wird man auch ein wenig nachdenklich. Dank dem bravourösen Autor Ephraim Kishon, seinem kongenialen Übersetzer Friedrich Torberg und dem wunderbaren, subtilen, einfühlsamen Menschgestalter Wolfgang Hübsch.

WOLFGANG HÜBSCH

Wolfgang Hübsch wurde am 12. November 1939 in Steyr geboren. Nach seiner Schauspielausbildung am Mozarteum Salzburg und ersten Anfängerjahren in Salzburg sowie Klagenfurt gelingt der Sprung ans Volkstheater in Wien, wo er erste große Rollen spielt, wie z.B. Raskolnikoff mit Helmut Qualtinger als Partner. 1970 geht er ans Residenztheater München, von wo ihn Gerhard Klingenberg ans Burgtheater holt. Dort spielt er in fast 20 Jahren über 50 Rollen, davon 20 Hauptrollen, ehe er 1989 das Burgtheater verlässt, um seither als freier Schauspieler sehr erfolgreich tätig zu sein.

Auszeichnungen:
* Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 2010
* Ernennung zum Kammerschaupieler
* Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold
* Nominierung für den Nestroypreis 2003, als bester Schauspieler
* Karl-Skraup-Preis 2001

EPHRAIM KISHON

Ephraim Kishon (1924-2005) war ein israelischer Satiriker ungarischer Herkunft und gilt im deutschsprachigen Raum als einer der erfolgreichsten Satiriker des 20. Jahrhunderts.

Wolfgang Hübsch

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