| 15. Juni - Fr |
| Beginn: 20:30 |
| Spieldauer: 140 Minuten (inkl. Pause) |
Konzert mit
Wir freuen uns besonders, dass dieses ungewöhnliche Trio unsere Spielsaison 2012 eröffnet. Als Musiker wie als Komponisten gleich versiert werden sie die Coverversionen von Klassikern der Musikgeschichte in ein neues klangliches Gewand hüllen: Die Palette reicht von Harry Belafonte, Fred Bertelmann und Wolfgang Ambros über die Beatles bis hin zu Deep Purple und Ry Cooder. Und es kommt auch viel eigenes Material zur Aufführung! Das Programm entsteht in den meisten Fällen erst im Laufe eines Konzertes und natürlich darf auch das Publikum selbst ein Wörtchen mitreden und das Trio mit eigenen Wünschen konfrontieren.
Mehr als das “Was”, begeistert an diesem Abend aber das „Wie“: Hier wird virtuos musiziert, mit vielen überraschenden Wendungen, ansteckender Spielfreude und hörbarem Spaß an der Sache.
OTTO LECHNER wird nachgesagt, dass er das Akkordeon in Österreich wieder populär gemacht hat. Der 1954 in Melk geborene Musiker ist bereits in seiner frühen Jugend erblindet, erlernte aber aufgrund seiner autodidaktischen Fähigkeiten innerhalb kürzester Zeit Instrumente zu spielen. Seine musikalische Karriere begann er in der Begleitband des Kabarettisten Josef Hader, bevor er für diverse Theaterproduktionen, wie etwa am Burgtheater, als Komponist und Musiker tätig war. Vor etwa zwanzig Jahren verlagerte sich Otto Lechners Lebensmittelpunkt nach Wien. Aber auch international hat sich der Akkordeonspieler über alle Maßen verdient gemacht. So wurde ihm zuletzt für sein Akkordeon-Soloprogramm “The Dark Side of the Accordeon” der National Radio Award der Australian Broadcasting Corporation verliehen.
KLAUS TRABITSCH verbindet mit Otto Lechner bereits eine langjährige Freundschaft. Zu zahlreichen Anlässen haben der Gitarrist und der Akkordeonist unter Beweis gestellt, wie gut sie miteinander harmonieren. Trabitsch, der in den achtziger Jahren vor allem mit seiner Band Liederlich Spielleut für Aufsehen sorgte, ist musikalisch stark dem Blues und Jazz verhaftet, scheut aber auch vor Ausflügen in die Volksmusik nicht zurück. Zudem zeigt der Gitarrist auch eine Vorliebe für irische und balkanische Melodien, die in seiner Musik ebenfalls eine bestimmende Rolle einnehmen.
PETER ROSMANITH steht seinen beiden Kollegen in Sachen Musikverständnis und Stilvielfalt um nichts nach. Der in Gmünd geborene Schlagwerker-Musiker hat in seiner Karriere mit seinem umfangreichen Percussionsgepäck bereits viele heimische und internationale Konzertbühnen bereist. Als Sideman war er unter anderem für die Bethlehem Allstars, Christina Zurbrügg und Liederlich Spielleut tätig. Darüber hinaus machte er sich schon als Komponist und auch Musiker bei zahlreichen Theater- und Hörspielproduktionen einen Namen, darunter beispielsweise beim Theater der Jugend, Gruppe 80 oder Theater ohne Grenzen. (mt)
Fotograf: Claus Schindler
